Das wichtigste vorweg...

Im ersten Teil zur Beamerauswahl sind wir auf den wichtigsten, bzw. kritischsten Punkt bezogen auf Beamer eingegangen - die Helligkeit. Das Bild kann noch so hochauflösend sein, ist das Bild zu dunkel wird eine nette Präsentation ganz schnell zur Qual für die Zuhörer. Wir wollen die Aufmerksamkeit unsere Zuhörer natürlich nicht verlieren. Hierbei ist es egal ob es sich um unsere Mitarbeiter während der internen Schulung oder die Kunden während einer Produktvorstellung handelt. Das heißt für uns, wir wählen einen so hellen Beamer aus das dieser den tatsächlichen Bedingungen vor Ort gewachsen ist. Die folgenden Fragen spielen bei der Entscheidungsfindung eine zentrale Rolle. Können wir die Vorhänge zu ziehen? Ist es möglich vor Ort die Beleuchtung teilweise abzuschalten? Werden wir in den Räumlichkeit mit wechselhaftem Tageslicht konfrontiert? usw.

Sobald wir den Aspekt der Helligkeit abgehakt haben, können wir uns auf die Details konzentrieren. Zu den Details gehören unter anderem die Auflösung des Projektors, das Format vom Bild, der Kontrast, und noch einige mehr. Zu Beginn beanworten wir die Frage welche Auflösung die optimale ist. Im zweiten Abschnitt befassen wir uns dann mit dem Format, auch hier sind ein paar Dinge zu beachten.

Die Auflösung

Beamer der neusten Generation haben inzwischen eine full-HD Auflösung und es tummeln sich auch ein paar Geräte mit einer noch höheren Auflösung auf dem Markt herum. Der Begriff "full-HD" steht hierbei für eine Auflösung von 1920x1080 Pixeln und bedeutet so viel wie "Vollständig Hochauflösend". Dabei handelt es sich um 1920 Bildspalten und 1080 Bildzeilen. Also stellen full-HD Beamer ein Bild mit 1920 Spalten und 1080 Zeilen dar, so kommen wir auf ca. 2,07 Millionen Pixel (Bildpunkte). Die Zahl erscheint riesig, allerdings hängt die Bildqualität stark damit zusammen auf welche Bildgröße die Punkte sich verteilen. Darauf folgt logisch -> umso höher die Auflösung desto schärfer das Bild.

Auf der folgenden Grafik sehen wir die einzelnen Auflösungen im Vergleich. Die gestrichelten Linien zeigen jeweils auf in welchem Format die Auflösung das Bild darstellt. Die unterschiedlichen Größen der Kästen machen grafisch deutlich das die Auflösungen sich um ein vielfaches Unterscheiden. Als Beispiel sehen wir die bereits erwähnte full-HD Auflösung. Die full-HD Auflösung ist der zweite grüne Kasten, hier bezeichnet als "Hd1080 1920x1080". Die Auflösung wird von der grünen gestrichelten Linie gekennzeichnet, also kommen wir auf ein Bildformat von 16:9. Hier wird das erste mal deutlich, die Auflösung und das Format sind voneinander abhängig verknüpft. 

Quelle: http://www.gepanet.com/aufloesung.htm

Das Format

An Hand der Grafik haben wir festgestellt, dass die Bildformate sich vor allem in der Breite unterscheiden. Bei der Auflösung konnten wir ganz klar feststellen, desto höher die Auflösung umso besser das Bild. Beim Format können wir keineswegs davon reden. Die einzelnen Formate eignen sich je nach Einsatzzweck hervorragend. Hierbei haben sich bestimmte Formate durchgesetzt und dem Standard entsprechend werden heutzutage BeamerFernseher, Kameras, etc. gefertigt. Sollten Sie eine Präsentation erstellen, eignet sich ein 4:3 Format in der Regel am besten. Fernsehproduktionen werden in der Regel im 16:9 Format produziert, da haben sich die Unterhaltungsindustrie und der Hollywoodsektor mit der Zeit drauf geeinigt. Derzeit setzen die Kinoproduktionen immer mehr auf das Format von 21:9.

Fazit

Sollten Sie derzeit vor der Wahl stehen, welches Gerät am besten für Sie geeignet ist, hilft Ihnen dieses Fazit ganz einfach weiter. Als erstes machen Sie sich klar welche Formate Sie am Häufigsten verwenden. Sollten Sie einen Beamer für Ihr Unternehmen auswählen eignet sich das 4:3 Format am besten. Präsentationen mit dem Beamer werden so immer optimal dargestellt. Als Otto-Normalverbraucher eignen sich Geräte mit der 16:9 Auflösung derzeit am besten. Sobald Sie das Format ausgewählt haben, können Sie bei der Auflösung praktisch bis zum Maximum Ihres Budgets gehen - so hoch wie möglich. Ein letzter wichtiger Tipp: Es gilt generell, die Geräte können auch andere Formate darstellen, allerdings nicht optimal. Bei einem 4:3 Bild auf einem 16:9 Bildschirm sehen wir dauerhaft zwei schwarze Balken rechts und links. Wenn wir also noch im Entscheidungsprozess stehen, sollten wir möglichst ein Gerät auswählen, das unseren Ansprüchen am nächsten kommt. Sollte die Entscheidung bereits gefallen sein, ist es in der Regel keine unheimliche Katastrophe. ;)

Beim nächsten Teil für die Beamerauswahl gehen wir näher auf den Kontrast und die Anschlüsse ein.